Donnerstag, 30. Mai 2019 · 19 Uhr

VIVALDI UND BACH IM MINENLAGERHAUS

Musikalischer Hochgenuss am Himmelfahrtstag!
Christina Roterberg – Sopran
Swantje Hoffmann – Violine
N.N. – Oboe
Konstantin Pfiz – Violoncello

Kammerorchester »Klassik am Meer« unter der Leitung von Torsten Johann
Donnerstag, 30.05.2019 · 19.00 – 21.00 Uhr » Minenlagerhäuser, Schleuseninsel
Eintritt 23 € (Schüler/Studenten: 16 € | starpac-Preis: 21 €)

Programm

Antonio Vivaldi (1678-1741)
Concerto Op.8 Nr.1 »La Primavera – Der Frühling«
Allegro - Largo e pianissimo sempre - Allegro

Concerto Op.8 Nr.2 »L'Estate – Der Sommer«
Allegro non molto - Adagio - Presto
für Solovioline, Streicher und B.c.

Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)
Doppelkonzert d-moll BWV 1060R
Allegro - Adagio - Allegro
für Violine, Oboe, Streicher und B.c.

Pause

Antonio Vivaldi (1678-1741)
Concerto N.N.
Allegro - Largo -Allegro
für Violoncello, Streicher und B.c.

Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)
»Weichet nur, betrübte Schatten«
Hochzeits-Kantate BWV 202

Aria »Weichet nur betrübte Schatten«
Rezitativ »Die Welt wird wieder neu«
Aria »Phoebus eilt mit schnellen Pferden«
Rezitativ »Drum sucht auch Amor sein Vergnügen«
Aria »Wenn die Frühlingsdüfte streichen«
Rezitativ »Und dieses ist das Glücke«
Aria »Sich üben im Lieben“
Rezitativ »So sei das Band der keuschen Liebe«
Aria »Sehet in Zufriedenheit«

»Musikalische Bilder von Naturgewalten am Meer«

Stacks Image 12
Unter diesem Motto steht das diesjährige Festival »Klassik am Meer«. An einem außergewöhnlichen Spielort – dem ehemaligen Minenlagerhaus auf der Schleuseninsel, direkt am Nassauhafen – erwartet die Freunde klassischer Musik ein musikalischer Hochgenuss für den Abend des Himmelfahrtstages: In seinem Opus 8, den „Vier Jahreszeiten“, von denen der „Frühling“ und der „Sommer“ aufgeführt werden, malt Antonio Vivaldi Naturphänomene der Jahreszeiten in musikalischen Bildern. Vivaldi komponierte aber nicht nur die virtuose Musik, sondern verfasste als Vorlage einige Sonette, die allerhand poetische Naturbilder wie Vogelstimmen und Hundegebell, sengende Hitze, klirrende Kälte, laue und stürmische Winde, Regen, Blitz und Donner sowie viele weitere akustische Attraktionen enthalten.
Auch Johann Sebastian Bach bedient sich in seiner im zweiten Teil zu Gehör gebrachten Hochzeitskantate der Naturgewalten, hier in ihrer antiken allegorischen Form. Zunächst erscheint die Naturgöttin Flora, die den Winter überwindet und die „Welt wieder neu macht". Sonnengott Phoebus lässt sich davon derart inspirieren, dass er noch schneller den Himmelswagen lenkt und damit die Aufmerksamkeit von Amor erregt. Wenn sich alles so prächtig schmückt, will auch er seinen Teil dazu beitragen: Das ist die Kraft der Liebe, die hier -unvergänglicher als Floras Pracht- dem Hochzeitpaar musikalisch dargeboten wird.
Stacks Image 65