Samstag & Sonntag, 19. + 20. September 2020 · jeweils um 19 Uhr

DONNE INFELICI AL MARE

Barockkantaten von Monteverdi bis Vivaldi
Christina Roterberg (Sopran)
Torsten Johann (Cembalo)

Kunsthalle Wilhelmshaven
Adalbertstraße 28
26382 Wilhelmshaven
Telefonische Kartenbestellung ab 14. August unter:
(04421) 778 55 70

Eintritt: 20 € (Schüler/Studenten: 15 €)
Für den Konzertbesuch gelten die aktuellen Hygiene- und Abstandsregeln.

Programm

Alessandro Scarlatti (1660 – 1725)

Zeffiretto, que indrizzi il tuo volo

Kantate für Sopran und Basso continuo
Aria · Recitativo · Aria

Benedetto Marcello (1686  – 1739)

Cleopatra infelice!

Kantate für Sopran und Basso continuo
Recitativo · Arie Risoluto · Recitativo · Aria
Recitativo · Aria Largo/Risoluto · Recitativo · Aria Presto


Bernardo Storace (1637 – 1707)

Arie sopra la Spagnoletta

aus »Selva di varie compositioni per cimbalo«, Venezia 1664
6 Variationen für Cembalo solo

Claudio Monteverdi (1567 – 1643)

Lamento d'Arianna

aus »Arianna Tragedia«, Mantua 1606
für Sopran und Basso continuo

Antonio Vivaldi (1678 – 1741)

Amor hai vinto

Kantate für Sopran und Basso continuo
Recitativo · Aria · Recitativo · Aria
Stacks Image 150

Christina Roterberg

Christina Roterberg wurde in Dresden geboren. Ihre Sängerkarriere begann die Sopranistin nach Abschluss ihres Gesangsstudiums an der Musikhochschule Carl Maria von Weber Dresden beim RIAS Kammerchor Berlin, dem sie als festes Ensemblemitglied von 2005-2013 angehörte.

Christina Roterbergs Konzertrepertoire reicht von den Meistern der Alten Musik hin zur Moderne. So war sie an der Uraufführung von Tigran Mansurians „Requiem“ ebenso solistisch beteiligt wie in den CD-Produktionen der Bach’schen „Matthäuspassion“ unter René Jacobs, Frank Martins „Le Vin Herbé“ unter Daniel Reuss, Buxtehudes „Membra Jesu Nostri“ unter Hans Christoph Rademann, Cavalieris „Rapressentatione di Anima e di Corpo“ unter René Jacobs und vielen anderen.

Und nicht nur im Bereich Konzert, auch als Opernsängerin hat sich Christina Roterberg einen Namen gemacht. So sang sie 2011 die Hauptrolle in „Eines Schatten Traum“ bei den Batzdorfer Barockfestspielen. 2014 könnte man sie unter der Leitung von René Jacobs an der Berliner Staatsoper in Ernesto Cavalieris „Rapressentatione di Anima e di Corpo“ hören. Im Berliner Bodemuseum sang Christina Roterberg 2016 die Armina in Mozarts „La Finta Giardiniera“ unter Christoph Hagel. Am Münchner Prinzregententheater hörte man Christina Roterberg 2018 in der Inszenierung „Dancin‘ Carmina“ unter der Leitung von Christoph Hagel. Beim diesjährigen Mozartfest Würzburg debütiert die Sopranistin als Pamina in der „Zauberflöte“.

Christina Roterberg arbeitet immer wieder mit dem Leipziger Gewandhausorchester, dem Berliner Konzerthausorchester, Concerto Köln, dem Freiburger Barockorchester und anderen zusammen. 2014-2016 war Christina Roterberg Stipendiatin der Walter-Kaminsky-Stiftung für junge Opernsänger.
Stacks Image 163

Torsten Johann

Torsten Johann wurde geboren in Wilhelmshaven und initiierte dort bereits als Schüler mit Freunden die Konzertreihe „Alte Musik Sengwarden/Friesland“. Er studierte Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und Theater Hannover und schloss dort auch sein Studium der Cembalo-Solistenklasse bei Lajos Rovatkay mit dem Konzertexamen ab.

Als Cembalist, Continuo-Spieler und gelegentlich als musikalischer Leiter ist er Mitbegründer des Freiburger Barockorchesters und tritt darüber hinaus als Orgel- und Cembalosolist, Begleiter sowie als Dirigent auf. Seine vielseitige Beschäftigung mit historischer Musik zeigt sich u.a. in ständigem Quellenstudium, besonders für die Programmkonzeption und -auswahl mit Repertoire des 17. Jahrhunderts.

Einladungen zu Workshops und Vorträgen führten ihn u.a. regelmäßig an die Frankfurter Musikhochschule. 2003 gründete er das Sommerfestival „Klassik am Meer“ in seiner Heimatstadt Wilhelmshaven, dort erarbeitet er als Dirigent szenische und konzertante Werke von Reinhard Keiser bis Ludwig van Beethoven.

Im Frühjahr 2014 übernahm er die musikalische Disposition und Einstudierung von Monteverdis „Orfeo“ in der Inszenierung von Sasha Waltz und dirigierte zahlreiche Aufführungen u.a. in Luxemburg, Bergen, Lille und an der Berliner Staatsoper.
Stacks Image 65